Eine Sperre wirkt wie eine Strafe, ist aber keine. Geht über ein Paket Spam raus oder wird Schadcode ausgeliefert, landen die Server-Adressen auf Sperrlisten – und dann bekommen auch alle anderen Kunden auf derselben Maschine ihre Mails nicht mehr zugestellt. STRATO zieht deshalb schnell den Stecker und wartet, bis jemand aufgeräumt hat.
Hier geht es um genau diesen Fall – die Sperre wegen Schadcode oder Spamversand. Wurde Ihr Zugang dagegen wegen einer offenen Rechnung oder eines gekündigten Vertrags gesperrt, ist das eine Sache zwischen Ihnen und STRATO; damit kann ich Ihnen nicht weiterhelfen.
Was STRATO dabei nicht übernimmt, ist die Bereinigung selbst. Die Sperre ist eine Schutzmaßnahme, die Instandsetzung bleibt beim Kunden. Wer darauf wartet, dass der Support das schon richten wird, verliert Tage.
Was Sie vorab nachsehen können
Drei Dinge helfen mir sofort: die Sperrmeldung im Wortlaut – dort stehen meist die beanstandeten Dateien; ob es eineSicherung gibt und von wann; und wer außer Ihnen Zugang zum Kunden-Login hat. Mehr brauche ich nicht, um anzufangen. Fehlende Zugänge beschaffe ich, das gehört zur täglichen Arbeit.
Eine Sicherung zurückzuspielen ist übrigens selten die Lösung für sich: Sie setzt die Seite auf einen früheren Stand, lässt die Lücke aber offen – und die war meist schon vorher da. Nach ein paar Stunden steht derselbe Code wieder auf dem Server, und die zweite Sperre kommt schneller als die erste.
Technische Angaben zu STRATO – Nameserver, Mailserver, Zertifikate – habe ich an anderer Stelle zusammengetragen und halte sie aktuell: siehe Hosting-Wissen. Der allgemeine Ablauf steht auf Website vom Hoster gesperrt, der Fall ohne Sperre auf Website bei STRATO gehackt.