Glossar · Textilveredelung
Flexdruck
Flexdruck ist ein Textilveredelungsverfahren, bei dem eine dünne, einfarbige Folie mit einem Schneidplotter in die gewünschte Form geschnitten und anschließend mit einer Transferpresse durch Hitze und Druck aufs Textil aufgebracht wird. Die Oberfläche ist glatt und gleichmäßig, das Ergebnis dehnbar und haltbar. Flexdruck eignet sich besonders für ein- oder wenigfarbige Motive wie Schriftzüge, Namen und Nummern, etwa zur Individualisierung von Trikots und Arbeitskleidung.
Ein Beispiel
Eine Fußballmannschaft lässt ihre Trikots mit Rückennummern und Spielernamen ausstatten: Jede Nummer wird einzeln aus weißer Flexfolie geschnitten und aufgepresst. Weil die Folie dehnbar ist, macht sie Bewegungen und den Zug des Stoffs mit, ohne zu reißen – und übersteht den wöchentlichen Gang durch die Waschmaschine.
Wann ist das für Sie relevant?
Flexdruck ist die naheliegende Wahl für ein- oder wenigfarbige Schriftzüge, Namen, Nummern und klare Logos – typisch bei Trikots und Arbeitskleidung, gerade wenn jedes Teil anders beschriftet wird. Die Grenze: Farbverläufe und fotoartige Motive lassen sich nicht schneiden, und jede zusätzliche Farbe bedeutet eine eigene Folienlage. Sehr filigrane Details können beim Entgittern der Folie verloren gehen – dann ist ein Druckverfahren wie DTF passender.
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Patrick Hilker
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